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HR 4

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Schlagern und Oldies

hr4

hr4
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Allgemeine Informationen
Empfang analog terrestrisch, Kabel, Satellit, DAB & Webradio
Sendegebiet HessenHessen Hessen
Sendeanstalt Hessischer Rundfunk
Programmchef Martin Lauer
Intendant Manfred Krupp
Sendestart 6. Oktober 1986
Rechtsform öffentlich-rechtlich
Homepage www.hr4.de
Liste der Hörfunksender

hr4 ist ein Hörfunkprogramm des Hessischen Rundfunks im Format einer Service- und Unterhaltungswelle. Das Programm wird seit September 2004 aus dem hr-Studio in Kassel, zuvor seit dem Sendestart am 6. Oktober 1986 aus dem hr-Funkhaus in Frankfurt am Main produziert. Die Nachrichten werden von Hr-info in Frankfurt übernommen.

Programm

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Unter dem Motto „hr4 – Einfach gut drauf“ (seit September 2017 zusätzlich: hr4 – Musik, die glücklich macht) bietet der Sender überwiegend deutschsprachige Musik, modernen Schlager oder deutschsprachigen Pop, zudem aber auch internationale Hits und Oldies an. Das Programm richtet sich an eine Hörerschaft über 50 und wird inhaltlich mit SWR4, SR 3 und WDR 4 verglichen.

Seit einer Formatänderung im Mai 2017 laufen werktags im Tagesprogramm zu 50 % deutscher Schlager und Popmusik sowie zu 50 % englischsprachige internationale Hits. Instrumentalmusik sowie Volkstümliche Musik wurde gänzlich aus dem Tagesprogramm genommen. Nach einer Übergangsphase wird seit September 2017 auch am Wochenende von 6 bis 17 Uhr dieses Format gesendet. Seit Januar 2018 laufen teilweise auch zu 40 % Schlager und zu 60 % internationale Musik.[1]

Im Programm finden sich Ratgeber- und Verbraucherthemen sowie aktuelle Informationen, vorwiegend aus Hessen. Darüber hinaus bietet hr4 zweimal pro Woche eine „Hörerstunde“ an, in der montags und mittwochs Experten auf Hörerfragen antworten.

Jeden Tag (außer Samstags) von 13 bis 14 Uhr gibt es die Sendung „Wünsch dir was“, in der deutschsprachige Titel sowie Schlager gespielt werden und der Anteil an internationalen Hits gering ist. Dieses Musikformat wird auch jeden Samstag von 17 bis 24 Uhr in der „hr4-Tanzparty“. Außerdem dürfen die Hörer abstimmen zwischen Volksmusik oder aktuellem Schlager.

Von 17 bis 20 Uhr läuft jeden Sonntag die „hr4-Hitparade“, die durch eine Online-Voting Seite evaluiert wird.

Von 20 Uhr bis 24 Uhr außer Samstagabends wird „Musik liegt in der Luft“ gesendet, ein unmoderiertes Programm, nur unterbrochen durch Nachrichten, Wetter und Verkehr.

Von 0–6 Uhr übernimmt hr4 die ARD-Hitnacht, die seit 14. Januar 2018 von NDR 1 produziert wird.

Regionalfenster

Werktags, Montag bis Freitag gibt zu folgende Zeiten die Hessenschau im Radio:

  • 06:30 hr4 – die hessenschau am Morgen
  • 07:30 hr4 – die hessenschau am Morgen
  • 08:30 hr4 – die hessenschau am Morgen
  • 09:30 hr4 – die hessenschau am Morgen
  • 12:30 hr4 – die hessenschau für Südhessen und Rhein-Main / für Nord- und Osthessen / für Mittelhessen
  • 14:30 hr4 – die hessenschau für Südhessen und Rhein-Main / für Nord- und Osthessen / für Mittelhessen
  • 15:30 hr4 – Unser Thema aus Süd-/Nord-/Ost-/Mittelhessen/aus Rhein-Main
  • 16:30 hr4 – die hessenschau für Südhessen und Rhein-Main / für Nord- und Osthessen / für Mittelhessen
  • 17:30 hr4 – die hessenschau am Abend
  • 18:30 hr4 – die hessenschau am Abend

Erste regionale Hörfunksendung war 1948 Rund um Kassel, ab 1952 mit eigenem Studio, ab 1964 landesweit auf hr2, 1980 vom Nordhessen-Journal auf hr1 abgelöst.[2] Ausgebaut wurden die Regionalfenster in der Amtszeit von Friedrich Franz Sackenheim als Chefredakteur (1981–1991). Die Regionalprogramme Rhein-Main-Journal (aus Frankfurt), und Südhessen-Journal (Bensheim) waren im Oktober 1984 noch auf hr1 eingeführt worden. Im Juni 1986 begann das Osthessen-Journal (Fulda). Mit dem Start von hr4 im Oktober 1986 wechselten die Regionalprogramme dorthin. Im Januar 1987 kam schließlich als fünftes das Mittelhessen-Journal (Wetzlar) hinzu. Zu hören waren diese Sendungen montags bis freitags von 12:05 bis 12:30 (später bis 13:00) und 16:05 bis 17:00. Mit dem Umzug von hr4 nach Kassel im September 2004 wurden die Regionalsendungen aus Nord- und Osthessen sowie die aus dem Rhein-Main-Gebiet und Südhessen zusammengelegt. Seit Ende Januar 2012 bestehen die Regionalfenster in ihrer gegenwärtigen Form.[3]

Hörerstruktur

Die im März 2011 veröffentlichte Media-Analyse wies für hr4 – montags bis freitags von 6 bis 18 Uhr – pro Stunde 361.000 Hörer nach; die Tagesreichweite betrug demnach montags bis freitags 918.000 Hörer.[4] hr4 wird vorwiegend von älteren Menschen gehört. So waren laut Media Analyse Radio II/2007 durchschnittlich 73,8 Prozent der hr4-Hörer 60 Jahre und älter. 89,8 Prozent waren 50 Jahre und älter.

RDS

Wie alle Sender des Hessischen Rundfunks nutzt auch hr4 beim RDS die Funktion des dynamischen RDS-PS und sendet in der Regel den Sendernamen sowie den gespielten Titel mit Interpret und unregelmäßig auch Telefonnummern (z. B. Stauhotline).

Empfang

hr4 ist über UKW in Hessen mit der entsprechenden Regionalisierung zu empfangen. Über DVB-S ist ein europaweiter Empfang (mit Regionalversion Süd) möglich. Seit März 2007 wird hr4 Süd auch als Live-Streaming im Internet verbreitet. In ganz Hessen wird das Programm außerdem per Digitalradio über den hr-Multiplex im Standard DAB+ verbreitet. Dieser nahm den Betrieb am 1. Dezember 2011[5] auf. Nur über diesen Empfangsweg sind seit 7. Juni 2018 alle drei Regionalversionen landesweit empfangbar. Anders als bei den Landesprogrammen der anderen westdeutschen Landesrundfunkanstalten (Bayern 1, Bayern 2, NDR 1 MV/NDS/SH, SWR4 BW/RP und WDR 2) sind die Regionalversionen für Mittel-, Nord- und Osthessen nicht als Live-Webradio verfügbar.

Einzelnachweise

  1. hr4.de, Frankfurt, Germany: hr4-Titelliste der letzten 14 Tage | Mi. 24.05. | hr4.de | Musik. (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original; abgerufen am 25. Mai 2017.@1@2 (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Henri Hoffmann: Hessen vorn? Regionalradio im Hessischen Rundfunk: Eine vergleichende Studie. Springer Fachmedien Wiesbaden, 1992, ISBN 3-8244-4099-7, S. 120, 127 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. „Abschied tut weh“ Osthessen-News vom 27. Januar 2012
  4. hr-online.de (Memento des Originals vom 17. Mai 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2 hr-Pressemeldung vom 9. März 2011
  5. „Digitalradio in Hessen startet“ (Memento des Originals vom 15. August 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2

Koordinaten: 51° 18′ 46″ N, 9° 25′ 40″ O